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"Rest der Welt"

Peloponnes - Mai 2001

Im Mai 2001 starten wir zu unserm ersten Wohnmobil-Urlaub mit Kindern. Ziel: Peloponnes, Griechenland. Da wir noch nicht wissen wie lange die Kinder und wir im Auto durchhalten, planen wir die Anreise bis Venedig über die Tauernautobahn mit Zwischenstop südlich von Villach (Camping Poglitsch am Faaker See). Von dort sind es nur noch 3 Stunden bis zum Fährhafen in Venedig, wo schon die Fähre der Minoan Lines auf uns wartet. Wir sind früh genug dran, um einen der begehrten Stellplätze am Rand des Campingdecks zu bekommen.

Nach 36 Stunden Überfahrt kommen wir endlich in Patras an und fahren von dort noch etwa 1 Stdunde südlich zum Campingplatz Ionion Beach - ein Traum. Im Mai bekommt man noch Stellplätze in erster Reihe, nur durch einen Zaun vom Strand getrennt. Der Strand ist grobsandig bis feinkieselig und nicht besonders flach (für kleine Kinder eher ungeeignet). Dafür entschädigt aber der Pool mit Kinderbecken, der im Mai auch schon wärmer ist als das Meer.

Außerdem bemerkenswert:
- schöner Spielplatz (sehr sonnig)
- großzügige und gepflegte sanitäre Einrichtungen (Waschmaschine)
- kleiner Laden und Lokal (solala), bessere Einkaufs- und Einkehr-möglichkeiten in Arkoudi (4km)
- Campingplatz nebenan ist älter und "rustikaler" (Bungalows in 1. Reihe)
- Ausflüge zur Festung Klemoutsi und Loutra Kyllini (toller Strand!)

Weiter ging es nach Finikounda ganz im Süden des linken Fingers. Von den drei dortigen Campingplätzen (ein vierter schattenloser Kiesplatz bereitet sich gerade auf Gäste vor) hat uns Camping Anemomilos am besten gefallen. Er liegt am nächsten zum Ort Finikounda und hat viele Stellplätze direkt am Stand (für schwere Wohnmobile nur bedingt geeignet - weicher Sandboden!)
Die Bäume haben den idealen Abstand für Hängematten.


Der Strand ist grobsandig und fällt leicht ab, auf der einen Seite sind Felsen zum Schnorcheln und Angeln, auf der anderen kann man bis zum nächsten Campingplatz laufen (Ammos: ebenfalls weicher Sand, aber kein so schöner Blick aufs Meer; weiter östlich liegt Camping Loutsa: eingezäunter Platz, nebenan Bach).
Sehenswert: Festung Methoni.

Schließlich fahren wir wieder nach Norden und verbringen noch einige Tage am Camping Palouki (neuer, kleiner, feiner Platz). Schattige Stellplätze unter großen Pflanzen und Bäumen (mit Vogel-,Grillen-,Frosch-konzert, Glühwürmchen). Stellplätze direkt am Meer (nicht sehr groß), ganz flacher und feiner Strand, nebenan kleiner Fischerhafen mit Tavernen, dahinter ein weiterer Campingplatz (Strand weniger schön)


Außerdem bemerkenswert:
- gut sortiert Supermärkte bzw. Wochenmarkt in Amaliada (6 km)
- leicht und schnell zu erreichen von der Staatsstraße Patras-Pirgos-Pilos
- Tagesausflug zum Strandbad in Kourouta mit Spielgeräten und Lokal (Campingplätze dort eher einfach)
- 35 min. Autofahrt bis nach Olympia

Nach 3 Wochen ging es dann wieder nach Hause mit dem neuesten und schnellsten Schiff der Minoan Line, der Prometheus. Die Ausstattung ist modern und komfortabel, aber auf dem Campingdeck wäre mehr Sanitäreinrichtungen angebracht. Dafür waren die Kinder vom "Spielzimmer" und dem Kinderpool begeistert. Ab Venedig ging es dann nonstop (11Std.) wieder nach Hause.